Landschaftsverband Rheinland - Qualität für Menschen

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LVR-Klinikum Essen

Kliniken und Institut der Universität Duisburg - Essen

Aus der Geschichte

 

Bild der Rheinischen Klinken EssenDas LVR-Klinikum Essen, in der heutigen Trägerschaft des Landschaftsverbandes Rheinland, ist aus der Psychiatrischen Abteilung der Städtischen Krankenanstalten und später der Psychiatrischen Klinik des Universitätsklinikums hervorgegangen. Durch eine Vereinbarung zwischen dem Land Nordrhein-Westfalen und dem Landschaftsverband Rheinland wurde das Krankenhaus als Einrichtung des Landschaftsverbandes dem Land "für Zwecke der Lehre und Forschung auf dem Gebiet der Psychiatrie" zur Verfügung gestellt.

Nach einer Bauzeit von drei Jahren wurde das Haupthaus an der Virchowstrasse, am Südrand des Universitätsklinikums Essen im März 1974 als Neubau fertiggestellt und zum 01.04.1974 durch den damaligen Wissenschaftsminister Johannes Rau eröffnet. Der Landschaftsverband Rheinland übernahm die Trägerschaft der Psychiatrischen Klinik des Universitätsklinikums mit 160 Betten der Allgemeinen Psychiatrie. Zu diesem Zeitpunkt waren bereits weitere Lehrstühle mit bettenführenden Kliniken geplant.

Im September 1977 konnte mit der Besetzung des Lehrstuhls für Psychotherapie und Psychosomatik die erste Station und im Frühjahr 1978 die zweite Station mit jeweils 15 Betten eröffnet werden.

Ab August 1979 ging die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie mit 30 Betten in Betrieb. Die Erweiterung durch eine Tagesklinik mit erstmal 14 Plätzen konnte 1995 realisiert werden, seit dem 01.07.1999 stehen nun 21 Plätze zur Verfügung.

Nach wiederholten Berufungsverfahren gelang es endlich im Januar 1991 den bereits seit 1974 bestehenden Lehrstuhl für Forensische Psychiatrie zu besetzen. Somit konnte auch das Institut für Forensische Psychiatrie in Betrieb genommen werden. Mit der Ermächtigung der Kliniken auch für die ambulante Versorgung im Jahre 1980 konnten stetig wachsende Institutsambulanzen betrieben werden.

Mit dem Auftrag des Landes 1988 sich an dem fünfjährigen Erprobungsprogramm "Methadonsubstitution" zu beteiligen, wurde aus dem Projekt eine eigene Methadonambulanz in Kooperation mit der Krisenhilfe Essen e.V.

Bereits 1975 wurde durch Initiative des demaligen Ärztlichen Direktors der Klinik für Allgemeine Psychiatrie, Prof. Dr. M.P. Engelmeier, gemeinsam mit dem Ärztlichen Leiter der Orthopädischen Klinik des Universitätsklinikums, Prof. Dr. K.-F.Schlegel, die Schule für Beschäftigungs- und Arbeitstherapie gegründet und zuerst in den Räumen des LVR-Klinikum Essen eröffnet. Zum 01.10.1982 konnte sie in ihr jetziges Domizil, das ehemalige Rathaus-Bredeney, ziehen.



 

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